Computerviren Arten

Computerviren Arten – Die verbreitetsten Schadprogramme gelistet

Computerviren können große Schäden auf Ihrem Computer anrichten. Sie können Ihre Daten löschen oder Ihren Computer komplett außer Betrieb setzen. Sie können aber auch dafür sorgen, dass sie ausspioniert werden und Dateien oder Passwörter auf Ihrem Computer gestohlen werden.

In dem folgenden Artikel werden wir für Sie die bekanntesten Computerviren Arten und Schadprogramme aufzählen und Ihnen kurz erklären, wozu diese imstande sind.

Der klassische Computervirus

Den klassische Computervirus gibt es schon so lange wie den Computer selbst, weshalb er der Ursprung aller Computerviren Arten ist. Er kann sich nicht von selber weiterverbreiten und braucht dafür die Hilfe von einem Nutzer. Wird ein Computervirus erfolgreich gestartet, kann er großen Schaden anrichten. Er kann dann Hardware, Betriebssystem und andere Programme, die sich auf dem Computer befinden, angreifen.

Der klassische Computervirus befindet sich meist versteckt in Dateien und infiziert den Computer, sobald die Datei mit dem Virus geöffnet wird. Er gibt heute viele verschiedene Computerviren Arten, sowie verschiedene Malware. Welche das, neben dem klassischen Computervirus alle so sind, haben wir für Sie jetzt aufgelistet.

Trojaner:

Der Trojaner ist das vermutlich bekannteste Schadprogramm, dass es gibt. Was viele nicht wissen ist, dass es verschiedene Trojaner gibt. Die verbreitetsten haben wir für Sie einmal aufgelistet.

Keylogger Trojaner:

Ein Keylogger ist vermutlich der schlimmste und gefährlichste aller Trojaner. Keylogger gibt es in verschiedenen Formen. Am verbreitetsten sind Software Keylogger, welche sich als Trojaner in Ihren Computer einschleichen und Ihre Tastatureingaben aufzeichnen und/oder Screenshots machen.

Sie sammeln diese und senden die Daten anschließend über das Internet an den Ersteller des Trojaners. Internetkriminelle können dadurch ganz einfach und schnell an Ihre Passwörter gelangen, wodurch sie Zugriff auf Ihre Mails, aber auch auf Ihre Bankkonten bekommen. Haben Sie Ihre Daten in einer Cloud gespeichert, können sich Hacker außerdem in Ihre Cloud einloggen.

Obwohl Keylogger so gefährlich sind, gibt es einige einfache Programme zum Erstellen von Keyloggern, die günstig und völlig legal im Internet vertrieben werden.

Sniffer (Schnüffler):

Diese Art von Trojanern untersucht Daten Ihres Rechners. Er fängt im Grunde Daten zwischen Ihrem Computer und anderen Netzwerken ab. Sniffer sind an sich keine schädlichen Programme, da Sie auch von normalen Programmen zur Fehlerüberprüfung benutzt werden.

Mittlerweile gibt es aber eine große Menge an Internetkriminellen, die den “Schnüffler” dafür verwenden sensible Daten, vor allem Daten von Unternehmen, auszuspionieren. Gerade deshalb ist es wichtig, dass gerade Unternehmen sich vor Trojanern schützen, damit Sie Ihre sensiblen Unternehmensdaten, vor allem Vorgänge und Prozesse, bei sich behalten können.

Backdoor Trojaner:

Diese Programme ermöglichen es Hackern infizierte Computer fernzusteuern. Diese Art von Trojaner ist besonders gefährlich, da Hacker quasi keine Einschränkungen haben.

Internetkriminelle bekommen durch Backdoor Trojaner kompletten Zugriff auf Ihren Computer. Dadurch können sie quasi alle wichtigen Dateien, die sich auf Ihrem Computer befinden, an sich selber schicken. Hacker sind außerdem in der Lage Daten auf Ihrem Computer zu ändern oder zu löschen.

Das kann ziemlich schlimme Folgen haben. Hacker können z.B Ihre Daten oder Passwörter an sich selber schicken und anschließend die Daten auf Ihrem Computer löschen oder modifizieren. Dann haben die Hacker alle Ihre Daten oder Zugriff auf all Ihre Logins, wäre Sie selber all diese Daten und Zugriffe verlieren!

Trojaner entfernen:

Zum entfernen von Trojanern gibt es im Grunde drei verschiedene Möglichkeiten. Alle drei unterscheiden sich in Aufwand und Effizienz.

In einem unserer Artikel haben wir uns bereits genauer damit beschäftigt, wie man Trojaner am besten entfernen kann. Fall Sie mehr darüber erfahren wollen klicken Sie einfach hier.

Würmer:

Eine der bekanntesten Computerviren Arten sind die Würmer. Der Unterschied zwischen einem Wurm und einem klassischen Computervirus ist, dass ein Wurm keine Hilfe von einem Nutzer benötigt, um den Computer zu infizieren. Er kann sich selber vervielfältigen und findet selbstständig Sicherheitslücken.

Außerdem können sich Würmer auch auf USB-Sticks und anderen Datenträgern, die mit dem Computer verbunden sind, verteilen und dadurch auch andere Computer gefährden. Würmer gibt es nicht nur auf dem Computer, sondern auch auf Handy und Tablets. Über Apps, Mails und sogar über WhatsApp werden diese dann von einem Handy auf ein anderes übertragen.

Adware:

Adware ist die wohl meist verbreitetste aller Computerviren Arten, aber auch die ungefährlichste. Haben Sie sich schon mal gewundert, dass überall auf Ihrem Computer Werbung angezeigt wird? Genau das macht Adware!

Diese Virenart sorgt nämlich dafür, dass automatische Werbeanzeigen auf Ihrem Computer angezeigt werden. Das sind in den meisten Fällen sogenannte PopUps. Fällt Ihnen auf, dass wenn Sie im Internet surfen viele PopUps (also neue Browser Fenster) die Werbung enthalten geöffnet werden, liegt das wahrscheinlich daran, dass sich Adware auf Ihrem Computer befindet.

Adware ist weit verbreitet und fast jeder Computer war schon mal von dieser befallen. Da es sich hierbei um ziemlich harmlose Schadsoftware handelt, ist dies aber nicht so schlimm. Es wird aber immer mehr von neuer Adware gesprochen, die Ihre Standorte, sowie Ihr Nutzerverhalten aufzeichnet, um Ihnen passendere Werbung anzeigen zu können. Diese sind dann schon nicht mehr so harmlos, da sie stark in die Privatsphäre eingreifen!

Zum Glück ist Adware ziemlich leicht zu bekämpfen und es gibt im Internet verschiedene, hochqualitative Software, die Adware auf Ihrem Computer findet und anschließend entfernt.

Spyware:

Spyware bedeutet übersetzt soviel wie “Spionagesoftware”. Ihr Ziel ist es also, so viele Daten wie möglich von anderen Computern auszulesen und zu stehlen. Sie speichert Ihre Tastenanschläge, welche Seiten Sie oft besuchen, Passwörter u.s.w . Im Grunde zeichnet Sie also alles auf, was Sie auf Ihrem Computer machen. Diese Daten schickt die Spionagesoftware dann zu ihrem Ersteller.

Wo ist der Unterschied zwischen Spyware und Trojanern?

Falls Sie vorher den Teil über die Trojaner gelesen haben, fragen Sie sich bestimmt wo genau der Unterschied zwischen Spyware und Trojanern liegt. Beide sind sehr ähnlich, trotzdem sind Spyware und Trojaner nicht das gleiche. Beide unterscheiden sich nämlich in Ihrem Zweck.

Spyware wird dafür benutzt, damit Daten von Nutzern gesammelt werden und anschließend, von demjenigen der diese Daten sammelt, weiter verkauft werden können. Für viele Firmen (z.B Werbefirmen) können diese Daten sehr interessant sein. Wollen diese nämlich Werbung im Internet schalten, hilft es Ihnen extrem, wenn Sie Nutzer, vor allem Ihr Verhalten und Ihre Interessen, genau verstehen können.

Trojaner hingegen können sich je nach Typ stark unterscheiden. Wie zuvor schon erwähnt, gibt es viele verschiedene Arten von Trojanern. Je nach Art, verfolgen Trojaner unterschiedliche Zwecke. Manche Trojaner stehlen Ihre Daten, andere verändern sie und wieder andere zerstören sie komplett. Trojaner sind nochmal eine ganze Ecke gefährlicher und können erheblichen Schaden auf Ihrem Computer hinterlassen.